Janusz-Korczak-Schule

BGF: 2.030 m2
Bauzeit: 6 Monate

Janusz-Korczak-Schule, Heinsberg

Projekt-Info

Die Janusz-Korczak-Schule stellt die einzige Förderschule im Kreis Heinsberg dar. Mit dem Schwerpunkt „emotionale und soziale Entwicklung“ richtet sich das pädagogische Konzept an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1-10, die bei ihrem persönlichen Werdegang, der beruflichen Eingliederung und schließlich einer selbständigen Lebensgestaltung unterstützt werden sollen. Um bestmöglich auf unterschiedlichste Lernsituationen eingehen zu können, bedarf es einem modernen Raumarrangement, das die vielfältigen Formen des Lernens und des Austausches zulassen.

KLEUSBERG konnte diesem Anspruch mit dem 2-geschossigen Modulgebäude gerecht werden und zusätzliche Klassenzimmer sowie Fachräume zur Verfügung stellen. An nur 8 Tagen wurde der Rohbau aus 52 Modulen errichtet. Diese entsprechen einem Gewicht von mehr als 600 Tonnen. Insgesamt kamen 245 Tonnen Stahl zum Einsatz. Während der Bauphase übernahm KLEUSBERG die Koordination von insgesamt 42 Nachunternehmern. Gemeinsam arbeitete man täglich an dem Ziel, die Schule zum vereinbarten Termin schlüsselfertig an den Bauherrn zu übergeben und schließlich in seine Nutzung zu überführen.

Der Baukörper ist in L-Form auf dem Grundstück angeordnet. Ausgehend vom Haupteingangsbereich gelangt man in ein großzügiges Foyer, welches als zentrale Erschließungszone der beiden Gebäudeflügel dient. Diesen kommen bewusst voneinander getrennte Raumfunktionen zu. So sind in einem Trakt überwiegend allgemeine Klassenräume vorzufinden, der Andere umfasst Fachräume für Kunst, Datenverarbeitung und Naturwissenschaften sowie übergeordnete Bereiche für das Lehrpersonal. Angebote für den natürlichen Bewegungsdrang gibt es in modernen Regelschulen häufig, Rückzugs- und Entspannungsmöglichkeiten hingegen sind eher die Seltenheit. Umso wichtiger ist in der Förderschule in Heinsberg der eigens dafür vorgesehene Ruheraum, in dem die Schülerinnen und Schüler Eindrücke und Reize eines Tages verarbeiten können, um sich anschließend wieder konzentriert dem Unterricht widmen zu können. Weitere Räume zur Einzelförderung runden dieses Angebot ab. Die Lehrküche sowie der Musikraum stehen für gemeinschaftliche Projekte bereit und bieten einen Rahmen zur Interaktion.

Sollte die Schülerzahl in den kommenden Jahren steigen und sich abzeichnen, dass weitere Räume benötigt werden, ist die Aufstockung des Modulgebäudes innerhalb kurzer Zeit möglich. Die Heizung wurde bereits im Vorfeld so konzipiert, dass ein weiteres Geschoss mitversorgt werden kann. Aufgrund dessen, dass die Luft-Wasser Wärmepumpe des Gebäudes mit einem Gasbrennwertkessel gekoppelt ist, wird 8 % mehr Wärmeenergie aus dem gelieferten Erdgas extrahiert. Farbige Blindelemente akzentuieren die sonst grauen HPL-Platten der Fassade und schaffen ein abwechslungsreiches und attraktives Erscheinungsbild.  

Außen

Innen

Fakten
Bauherr_  Kreis Heinsberg, der Landrat
Fertigstellung_  2019
Bauzeit_  6 Monate
Brutto GF_  2.030 m2
Ausführung_  2-geschossig
Standort_  Heinsberg

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